Allgemein

Mate-Vibrobot

Mate Vibrobot

So sieht der Prototyp der Vibrobots aus, die wir auf dem 33c3 KidSpace basteln wollen (Mate-Version). Habs heut schon mit ner Handvoll Kinder ausprobiert und wir hatten jede Menge Spaß!

Wunderschöner LM386-Verstärker

LM 368 Tube Amp

Das ist kein Röhrenverstärker, denn in dem Glaskolben werkelt ein standardmäßig verschalteter OP-Amp-Chip LM386. Dennoch ist es ein wunderschönes Werk, das Instructables-User Pricklysauce gebaut hat. Hier gehts zur Bauanleitung.

Mit dem LM368 lässt sich mit wenig Bauteilen ein kleiner Mono-Verstärker bauen, der in Kombination mit einem alten Lautsprecher aus dem kaputten Radio zu einer aktiven Lautsprecherbox für Handy und MP3-Player erweitern lässt.

Programmieren mit Kids

Tag 4 des Mignon Game Kit Workshops: Heute ging es ans Eingemachte, also ans Programmieren. Es war ein toller Workshoptag mit tollen Ergebnissen. Die Teilnehmer haben einfache Grafiken für das Gamekit programmiert – der Renner war ein Smiley der nach herzenslust verändert wurde.

Hier wurde programmiert wie es sich Hacker vorstellen: an einem Stück Code wird so lange rumprobiert und ausprobiert bis man die Lust darauf verliert oder das Ergebnis so ist, wie man es sich wünscht.

Auch bei der Gestaltung der Gehäuse sind die Kids kreativ geworden:

Im zweiten Teil haben wir das Konzept der Variable eingeführt, was garnicht so leicht zu erklären war. Aber es wird unbedingt für den nächsten Schritt benötigt – die Pixel zum „laufen“ zu bringen. Damit endete dann auch der vorletzte Tag. Morgen steht die Eingabe und Steuerung über die Taster auf dem Programm.

GameKit Workshop Tag 3

Heute haben wir drei Stunden damit verbracht, die Arduino-Umgebung, den FTDI-Treiber sowie die Game-Kit Library zu auf fünf Computern zu installieren. Merke: Es gibt Menschen, die haben noch nie einen Computer benutzt – und damit meine ich nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene. Wahrscheinlich fangen heute die meisten einfach mit dem Smartphone oder Tablet an und lernen garnicht mehr solche Dinge wie Ordnerstruktur, Kopieren, Desktop oder Datei.

Man sollte also stets davon ausgehen, bei den Grundlagen zu beginnen. Puh – denen soll ich programmieren beibringen? Wir werden sehen! Jetzt sind jedenfalls alle Rechner entsprechend eingerichtet und wir können morgen loslegen.

Ich das Gefühl dass mein Workshop-Programm doch etwas ambitioniert war. Aber ich hoffe wir schaffen morgen ein „Hello World“ auf unserem Gamekit und vielleicht auch einen Pixel (dieses Wort haben wir bereits in der ersten Stunde gelernt) auf dem Display zu bewegen.

Die Kids werden froh sein, wenn sie am Ende (endlich) das Spiel „mit dem Schießen“ auf der Konsole haben :) Mindestens mitnehmen sollten sie auch die Information, wie man andere Spiele auf das Kit aufspielt, damit sie je nach Stimmung den Inhalt des Speichers ändern können.

Mit Kindern basteln

Gestern war der erste Tag des Mignon Game Kit Workshops im FIZ in Berlin-Spandau. Mein erster Workshoptag überhaupt – so als Leiter. Wider Erwarten sind es nun 10 Teilnehmer + 2 erwachsene Begleiterinnen geworden, was schon ganz schön viel ist für einen Anleiter und zehn Anfänger ohne Vorerfahrung. Die Kinder sind so zwischen 8-12 Jahren alt, und gerade die jüngeren ohne Begleitung haben schwierigkeiten. Aus diesem Grund war es ja auch erwünscht dass die unter 10jährigen mit Elternteil o.ä. kommen. Seis drum. Es macht allen Spaß, auch wenn es gerade für die kleineren Jungs eine ganz schöne Herausforderung an die Konzentration ist.

Löten

Gestern haben wir den ganzen Tag gelötet. Ich finde es nicht erstaunlich, jedoch bemerkenswert, dass die Mädchen die begabteren Löterinnen sind. Konzentriert setzen sie ordentliche Lötstellen, wo es bei den Jungs nur so qualmt – da wird schonmal das Plastikgehäuse der Lötstation malträtiert. Zwei Platinen habe ich dann auch am Abend mit nach Haus genommen – ich musste noch ein paar Widerstände aus- und wieder einlöten, da die beiden die falschen genommen hatten. Schließlich sollen heute alle auf dem gleichen Stand sein.

Ich denke heut Abend haben alle ihre Gamekits fertig und ich bin gespannt, wieviele dann auch funktionieren :)

mignon game kit

Audio Adventskalender mit modernem Formfaktor

Vor einigen Jahren habe ich ja den Audio Adventskalender gebastelt. Zu dieser Zeit benutzte ich einen Arduino Duevillanove und das WaveShield von Adafruit zum Abspielen der Tondateien. Diese inzwischen doch in die Jahre gekommene Hardware tut zwar was sie soll, ist aber doch recht klobig und passt so gerade in die kleine Box. Für eine elegantere Lösung inspirierte mich das Noko-Projekt aus dem Make-Magazin.

Noko

Im inneren des Plüschmonsters werkeln nämlich ein Arduino Nano und ein MP3-Modul JQ6500. Die beiden Teile sind für insgesamt ca 13 Euro bei E-Bay aus China zu haben, oder gegen etwas Aufpreis auch vom europäischen Versandhändler. Hinzu käme für einen Audio Adventskalender allerdings noch eine Verstärkerschaltung, da das mp3-Modul nicht genug Ausgangspower liefert.

Mignon Game Kit Workshop

In der letzten Oktoberwoche werde ich einen Workshop mit dem Mignon Game Kit leiten. Das Kit ist ein Bausatz mit dem man eine tragbare Spielkonsole mit einem LED Matrix Display basteln kann. Der Workshop richtet sich an Kinder von 8-12 und interessierte Erwachsene als Begleitung/Coach – gerade für die kleineren Kinder.

Es ist der erste Workshop dieser Art, den ich durchführe und ich bin sehr gespannt, ob meine Planung und meine Ideen soweit aufgehen. Infos, Folien, Beispielprogramme findest Du auf https://mischk.neocities.org/ .

Ich denke ich werde hier berichten wie es lief und evtl auch ein paar Bilder posten.

Maker-Tipp: billiges Batteriefach

So ein Batteriefach mit Schalter für zwei AA Batterien gibt es z.B. bei Conrad Elektronik für 2,29.

Batteriefach

Im 1-Euro-Shop um die Ecke gibts quasi noch 10 LEDs gratis dazu – und das für 1 Euro! Die kleine LED-Lichterkette eignet sich also hervorragend zum ausschlachten :) Happy Basteling!

Lichterkette

Stereoverstärker ans Netzwerk anschließen

Mit Pi Musicbox und einem Raspberry Pi kann man eine alte Stereoanlage Netzwerkfähig machen. Nachdem ich vorgestern Abend damit verbracht habe, mpd auf einem Raspberry Pi zu konfigurieren, dieser aber immer noch nicht so funktionierte wie ich es mir wünschte, bin ich auf das Projekt „Pi Musicbox“ gestoßen. Dieser Netzwerk-Musikplayer bietet alles was das Herz begehrt von Hause aus. Er kann Musikdateien in verschiedenen Formaten abspielen und bietet dazu noch Zugang zu Musikdiensten wie Soundcloud, Spotify, Google Music, Onlineradios, Podcasts …

Pi MusicBox

Eine Eierlegende Wollmilchsau, die den alten Stereoverstärker ins Internet-Zeitalter holt. Bedient wird das ganze über ein Webinterface. Ein Smartphone oder Tablet lässt sich so als Fernbedienung benutzen. Dies funktioniert wunderbar und fühlt sich auf dem Firefox-OS Handy an wie eine „richtige“ App.

PiMusicbox Webinterface

Der nächste logische Schritt wäre den Raspberry Pi ins Gehäuse vom Verstärker einzubauen, entsprechend die Stromversorgung sowie diverse Interfaces zu organisieren (Status-LED an der Frontseite, USB-Eingang irgendwo). Das ist aber mit Sicherheit der kompliziertere Part, denn die PiMusicbox lässt sich sehr einfach installieren: einfach das SD-Karten Image runterladen, auf SD-Karte schreiben und Pi booten.

Conrad Adventskalender 2013 – Logik verstehen

Zwar ist die halbe Adventszeit bereits vorbei, für Menschen, die sich für Digitale Logik interessieren, aber bisher ohne Vorkenntnisse in diesem Bereich sind, lohnt es sich trotzdem noch, bei Conrad nach einem Restposten zu fragen (Tipp: nach Weihnachten werden die Reste oft für 5 Euro verkauft, das lohnt sich für den Inhalt wirklich)…

Inhalt des Adventskalenders ist diesmal ein kleines Lernpaket rund um digitale Logik. Herz der Schaltungen ist ein IC 4093 mit vier NAND Gattern. Daraus kann man dann alle möglichen Logik-Schaltungen basteln. Auch wenn vielleicht nicht alle im Begleitheft vorgestellt werden, hat man mit dem Adventskalender ein kleines Paket mit dem man diverse Schaltungen ausprobieren kann. Das Internet hilft weiter, oder der lokale Hackerspace….

Der Morast schreibt
übrigens wieder über seine Erfahrungen mit dem Adventskalender. Ein sehr unterhaltsamer Blog, mit hilfreichen Kommentaren von engagierten Elektronik-Fans und Einsteigern.