Archiv für Dezember 2012

tfa – Timer 555 für Anfänger Fortsetzung

Die Logs von meinem Blog, sowie ein paar Mails und Kommentare geben Aufschluss darüber, dass viele sich hierher mit Fragen über den NE555 verirren. Aus Zeit und Energiemangel habe ich mit der Blogserie zum Timer-IC nicht weiter gemacht. Ich werde auf jeden Fall im neuen Jahr versuchen, das wieder gut zu machen und die Serie fortführen. Über Vorschläge und Anregungen bin ich dankbar. In diesem Sinne… zum Teufel mit den guten Vorsätzen!

Franzis Lernpaket Röhrentechnik

Elektronenröhren üben immer noch eine große Faszination auf den Hobbyelektroniker aus. Im Gegensatz zu äußerlich eher puristisch daherkommenden modernen Bauteilen, wie Transistoren, Dioden oder ICs umgibt sie schon durch ihr äußeres eine geheimnisvolle Aura. Dass audiophile Zeitgenossen behaupten, Röhrenverstärker hätten einen besseren Klang kommt hinzu.


Mini Röhrenverstärker aus dem Lernpaket

Was macht eigentlich so eine Elektronenröhre, und was macht sie so besonders? Das Lernpaket von Burkhard Kainka, der jährlich auch für den Conrad Adventskalender und einige andere Lernpakete und Radiobausätze verantwortlich ist, gibt Aufschluss.

Ich habe mir das Paket zu Weihnachten gegönnt, auch weil es beim Pearl-Versand deutlich heruntergesetzt war. Endlich mal so eine Elektronenröhre zu beschalten und im besten Fall zu verstehen, was da vor sich geht, waren meine Gründe.

Neben der Röhre und einigen elektronischen Bauteilen bekommt man eine Experimentierplatine, auf der die Versuche aufgebaut werden. Im Gegensatz zur allgemein üblichen Steckplatine ist hier jede Menge Löten angesagt. Eine gute Übung. Die Versuche lassen sich so nicht ruck zuck aufbauen, dafür gibts ein wenig Bastelspaß dazu und man hat genug Zeit über die Theorie zu grübeln. Statt schnell geht es hier eher bedächtig zu. Wem das ewige an und ablöten der Drähte zuviel wird, behilft sich mit ein paar Krokoklemmen. Zumindest bei Versuchen, bei denen ein Widerstand ein paar mal ausgewechselt wird, macht es Sinn, diesen nicht andauernd an und abzulöten.

Bisher habe ich den ersten Teil durchgearbeitet, in dem die grundlegende Funktionsweise erklärt wird. Eine Elektronenröhre besteht im wesentlichen aus einer beheizten Kathode (einem Stück Metall, das mit der Masse verbunden ist), mehreren Gittern und einer Anode. Die Kathode sendet im Betrieb Elektronen ins Vakuum. Liegt an einem Gitter oder einer Anode eine positive Spannung an, wandern diese dorthin und ein Strom fließt. Über die Gitterspannung lässt sich nun der Stromfluss beeinflussen. Sie lässt sich somit am ehesten mit dem modernen Bauteil Transistor vergleichen.

Der zweite Teil beginnt mit der ersten praktischen Anwendung: Man baut einen kleinen Verstärker auf. Die Röhre dient hier als Vorverstärker, die an einen weiteren Endverstärker, in Form eines LM 386, angeschlossen ist. Beim Berühren des Eingang hatte ich sogar Radioempfang, ich habe also bereits ein einfaches Radio gebaut.

LED Weihnachtsstern

Eine nette Löterei zu Weihnachten, gefunden auf Instructables.com.

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5 LEDs werden in Reihe zu einem Stern verbunden. Ich habe das gleich mal nachgebastelt und nun ein schönes Geschenk für die Mutter meines Freundes. Statt die LEDs direkt an die 9V Batterie zu löten habe ich einen Batterieclip aus einer alten 9V Batterie genommen. Wie man an diesen rankommt, wird auch bei Instructables erklärt.

Conrad Adventskalender für Dummies

Der diesjährige Conrad Adventskalender beschäftigt sich mit MOSFETS. Zentraler Baustein ist ein CMOS 4007, in dem 6 MOSFETS integriert sind. Doch was ist eigentlich ein MOSFET?

Der beschreibende Text vergleicht ihn mit Transistoren. Dies ist nicht falsch, doch ein Laie, der keine Transistoren kennt, wird auch hier nicht schlau. Suchen wir also nach einem besseren Vergleich: ein MOSFET kann man mit einem elektronischen Schalter vergleichen.

Er hat drei Anschlüsse: D, G und S. In dem IC befinden zwei verschiedene Sorten MOSFETs: P-FETS und N-FETS. Okay. MOSFET verstehen.

nfet und schalter

Beginnen wir mit dem N-FET aus Experiment Tag 4.

Wenn wir bei dem Vergleich mit einem Schalter bleiben, ist der G (Gate) Anschluss der „Schaltknopf“. Wird an den Gate-Anschluss eine Spannung angelegt, schaltet der FET durch und Strom kann zwischen D (Drain) und S (Source) fließen. Ähnlich als würde man einen Lichtschalter umlegen. Auch wenn die Spannung am Gate-Anschluss wieder weggenommen wird, bleibt der „Schalter“ eingeschaltet. Um ihn wieder „aus“ zu schalten, muss der Gate-Anschluss kurz mit der Masseleitung (Minus-Pol) verbunden werden.

Beim Experiment am Tag 5 wird nun ein P-FET verwendet. Dieses funktioniert prinzipiell genauso, nur dass es schaltet, wenn der Gate-Anschluss mit der Masseleitung verbunden ist.